Während der drei Tage der 31. DATENSCHUTZKONFERENZ sollen mehrere Fragen erörtert werden, die zurzeit Gegenstand nicht nur von Debatten unter den Datenschützern sind, sondern wegen der Folgenschwere der sie betreffenden Entscheidungen für den Bürger die Gesellschaft allgemein beschäftigen.
So soll vor allem die unaufhaltsame Entwicklung der Informationstechnologien eingehend untersucht werden, mit schwerpunktmäßiger Berücksichtigung des Internets als unverzichtbarem Werkzeug der heutigen Gesellschaft, das wegen der Anforderungen der unzähligen neuen Dienstleistungen wie den sozialen Netzen an den Datenschutz neu überdacht werden muss.
Ohne den Einfluss der neuen Technologien in den Schatten zu stellen wird auch die Kindererziehung als strategische Herausforderung der digitalen Welt, auf die wir uns rapide zubewegen, ein zentrales Thema der Konferenz sein.
Der Datenschutz als strategisches Anliegen der Unternehmen und die internationalen Datenübertragungen in einer globalisierten Welt werden weitere Angelpunkte des Programms sein. Darüber hinaus sollen neue Werbemodelle und Verkaufstechniken und ihre Relevanz für den Datenschutz diskutiert und analysiert werden.
Und zuletzt wird das Binom Sicherheit-Datenschutz die in Madrid versammelten Experten beschäftigen, und zwar insbesondere am Beispiel so umstrittener Systeme wie den immer weiter verbreiteten Videoüberwachungsanlagen oder der den menschlichen Körper registrierenden Biometrie, die in immer verschiedeneren und vor allem alltäglicheren Gebieten zur Anwendung kommt.